1. Tomaten und so
  2. Stammtisch und Film
  3. Essen was die Solawi hergibt
 
 
Liebe Solawist*innen,
 
1. Tomaten und Beikraut
 
Mehr als 700 kg Tomaten haben die Helfer*innen bei den letzten beiden Ernten von den Sträuchern geholt - die Menge des Schweißes, den sie dafür gelassen haben,  ist zweifelsfrei in Litern zu messen, denn die Temperatur im Folientunnel ist durch Lüften nicht mehr zu beeinflussen, wenn schon draußen 30 Grad herrschen. Aber auch das Bohnenpflücken war bei dem Wetter grenzwertig und nix für den schwachen Kreislauf. Wir wissen euren Einsatz zu würdigen - die sind wirklich superlecker !!
 
Während es mit den Tomaten erstmal noch weitergeht, sind die  Gurken allmählich ausgepowert und das Ende der Gurkenschwemme ist in Sicht. Perfekt jedoch ist das Wetter für die Zwiebelernte - die erste Fuhre dürfte schon fast abgetrocknet sein. 
 
Ein Kampf ist leider um den Kohl entbrannt - ob die Motte siegen wird oder Sebastian, ist noch nicht ausgemacht. Wir drücken die Daumen - nicht ganz uneigennützig
 
 
Eigentlich war genug Beikraut für alle da 
 
 
2. Stammtisch und Film
 
Einige Mitglieder vermissen den Solawi-Stammtisch und wir haben hin und her überlegt, welche Art von Treffen wir anbieten könnten. Da die Bildungsreihe DER KOPF ISST MIT ja Teil der des Stammtisches war und wir gerade unsere neue Leinwand aktiviert haben, möchten wir erstmal mit dem Kopf anfangen und zum nächsten Stammtischtermin am kommenden Freitag einen Dokumentarfilm zu zeigen.
 
UNSER TÄGLICH BROT - Film
14.8.2020
19 Uhr bei Hibbelers
 
Der Film von Nikolaus Geyrhalter hat zahlreiche internationale Preise erhalten, vermutlich nicht zuletzt wegen seiner ungewöhnlichen Machart. Geyrhalter zeigt die Seelenlosigkeit der industriellen Lebensmittelproduktion in ästhetischen, fast poetischen Bildern, ohne Kommentar, ohne Erklärung, ohne Anklage. Er macht fühlbar, was falsch läuft, mit stillen Bildern, die in langen Einstellungen dahinfließen, faszinierend und beängstigend zugleich.  
 
ANMELDUNG IST ERFORDERLICH! — Damit wir unter Einhaltung der Abstandsregeln aufbauen können, müssen wir wissen, wieviele Personen aus wieviel Haushalten teilnehmen - daher bitte anmelden bei UlrikeDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  — der Eintritt ist frei.
 
 
3. Essen was die Solawi hergibt
 
Für diejenigen, denen das Zusammentreffen beim Essen wichtig ist, gibt es demnächst eine Gelegenheit in der "Bar dü Mar" in Hüde. Unter dem Titel ESSEN, WAS DIE SOLAWI HERGIBT wird ein 3-Gänge-Menü serviert, zu dem die Mitglieder der Solawis Tomtehof und Hollerhof eingeladen sind, sowie die Mitglieder von Slow Food Diepholz. 
 
Drei-Gänge-Menü (was auf den Tisch kommt, entscheiden die Köche 3 Tage vorher)
28,- Euro, Getränke extra
23.8.2020 - 17:30 Uhr
Bar dü Mar
Hüde
 
Die Anzahl der Gäste ist auf 40 begrenzt und eine ANMELDUNG BIS 17.8.2020 erforderlich. Per mail an Wolbert Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - oder Tel. 05441 / 9756999
 
Weiter Details zur Einladung findet ihr im angehängten pdf.  
 
 
Solawische Sommergrüße
Ulrike
 
 
 
 

 
 
WER DIE HOFNACHRICHTEN NICHT MEHR BEKOMMEN MÖCHTE, SCHICKE BITTE EIN RÜCKMAIL MIT BETREFF ABMELDEN
 
 
 
1.    Einsatztag und Sommerwetter
2.    Anbauberatung - ProfiLob für Sebastian
3.    Keine Angst vor guter Ernte
4.    Netzwerk Rundbrief - Solawi gegen Rechts
5.    Kultur- und andere Tips von Mitgliedern
 
Liebe Solawist*innen,

1.

Die Ferien sind in Sicht und wetteronline zeigt den ersten Ferientag als Anfang einer steilen Temperaturkurve nach oben.  So wird es vielleicht doch noch was mit Sommerwetter und Baden (in letzter Zeit war’s ja mehr zum Duschen ;)) Auf jeden Fall freuen sich die Gärtner*innen, dass sie wieder mit trockenen Klamotten und ohne kiloschwere Erdklumpen an den Schuhen vom Acker kommen. 

Der Einsatztag am gestrigen Samstag war schon ein Vorgeschmack auf schlammfreie Zeit, und die großen und kleinen Helfer*innen konnten Lagermöhren, Kohl und Buschbohnen vom Unkraut befreien. Das war teilweise gut gediehen, so dass es auch für die Kinder gut zu identifizieren war und sie prima mitgeholfen haben. Bei bester Stimmung wurde den Gemüsekulturen in den Reihen wieder Vorrang verschafft - ein paar zusätzliche Reihen hätten allerdings noch Platz für Einsatzwillige geboten - aber das ist ja der Gartenarbeit immanent: mehr geht immer
 

2.

Profi-Lob für Sebastians Arbeit erteilte der Anbauberater vom Bioland Verband.  Sandböden wie unsere sind nicht eben prädestiniert für Gemüseanbau, insbesondere nicht für Starkzehrer wie Kohl, und die von Sebastian produzierte Qualität fand der Berater daher beachtlich. Die Makellosigkeit der Erbsen war ihm sogar ein Foto wert... - und Birte auch



Ansonsten betrifft die Anbauberatung eher die weniger schönen Sachen, wie die weiße Fliege in Tomaten und andere Nervensägen, die einem Gemüsegärtner den Schlaf rauben können. Als Unterstützung für Produzenten bietet Bioland ein Rundum-Paket mit Info-Rundbrief zu Fragen wie Nährstoffversorgung und Schädlingsbefall, aber auch zu Lagerung, Förderungen u.a. Themen, inklusive einer Begutachtung vor Ort, was eine gute Begleitung und bei Problemen eine große Hilfe ist.


3.

Neben der Qualität ist auch die Menge unserer Ernte abhängig von zahlreichen Faktoren zwischen Wetter, Zustand des Bodens und dem mühsamen In-Schach-halten von Schädlingen. Was wir zur Zeit ernten, fällt unter „gute Zeiten“ und das kann auch schon mal mehr sein, als man benötigt. Überschüsse sind das, was üblicherweise auf dem Acker zurück bleibt, während es in der Solawi an die Mitglieder weitergegeben wird — zusammen mit der Frage: was tun mit dem, was ich nicht essen kann? Wer keine Nachbarn, Freunde oder Hühner zum Teilen hat und auch nicht konservieren will, darf Überschüsse auch mal ohne schlechtes Gewissen durch Kompostieren zurück in den Kreislauf der Natur geben, bevor er/sie sich damit plagt - Also Angebot genießen und nicht die Freude mit den eigenen Ansprüchen verderben!

 
4. 
 
Den aktuellen Netzwerk Rundbrief erhaltet ihr ab heute als pdf angehängt. Beachtenswert in dieser Ausgabe sind die Ackercrowd und die Initiative Solawi gegen Rechts. Die Arbeitsgemeinschaft  AG Rechte Tendenzen,  hat sich bereits auf dem Solawi-Netzwerktreffen 2016 gegründet und will der Vereinnahmung solidarischer, gemeinschaftlicher und ökologischer Ideen durch rechte Initiativen entgegenwirken. Die Distanzierung von Gruppen mit völkischem oder nationalistischem Hintergrund, wie etwa dem Anastasia-Kult und völkischen Siedlern, soll mehr in die Öffentlichkeit getragen werden. Auch Dreschflegel hielt eine Distanzierung in diese Richtung für notwendig und hat eine eigene Positionierung abgegeben.
 
 
5. Kultur- und andere Tips
 
ja genau: schickt gerne mal welche… ;)
 
Kulturtip von Ulrike:
Spargelerbsen kann man auch gut aus Dekorationsgründen kultivieren ;)))

 
 

 
Solawi-Sozialleben
2. Ohne Fleiß, kein Preis 
3. Solawi Filmprojekt OS 
4. Der Kopf isst mit 
5. Kulturtips und Hinweise von Mitgliedern
6. Rundbrief aus dem Netzwerk
 
 

Liebe Solawist*innen und Fans des guten Gemüses, 

 
Nun haben wir endlich die richtige Mischung aus Wärme und Wasser, das Gemüse sprießt, das Beikraut in den Möhren und Zwiebeln auch. Aber gegen den  unermüdlichen Einsatz der Helfer*innen hat das Kraut keine Chance, im Namen von uns allen: VIELEN DANK FÜR EURE ARBEIT . 
Der längste Tag des Jahres rückt näher —  und das unterscheidet ihn bedauerlicherweise von unserm Sommerfest. 
 
1. Solawi-Sozialleben
 
Die Willkommens-Party für unsere neuen Mitglieder, die monatlichen Stammtische, die längst fällige Mitgliederversammlung…. — ist alles der Pandemie zum Opfer gefallen. Für manches jedoch gibt es eine Lösung: 30 Solawist*innen haben sich schon bei Signal angemeldet (Geheimdienstfreie Alternative zu WhatsApp ) und nehmen auf diese Weise teil am Austausch von schönen Fotos vom Solawi-Acker, von Tipps und Rezepten zur Gemüseverwendung oder was sonst andere Mitglieder teilen möchten. Wer also Lust auf etwas mehr Kennenlernen hat und in die Gruppe aufgenommen werden möchte, schicke bitte diesen Wunsch an Mecky oder mich — oder jemand anderen, der/die schon drin ist
 
 
2. Ohne Fleiß, kein Preis
 
… und trotz Fleiß auch kein Preis - jedenfalls nicht für uns, denn mit unserer Bewerbung für den Nord-West-Award hatten wir leider keinen Erfolg. Neidfrei gratulieren wir den 4 Projekten, die aus 100 Einreichungen ausgewählt wurden.  Immerhin haben wir den Wettbewerb mit unser Bewerbung "bereichert", wofür man sich sehr herzlich bei uns bedankt. Man wünscht uns und unserem Projekt alles erdenklich Gute - und hier  die Gewinner
 
Wir finden uns jedenfalls weiter preisverdächtig und haben uns für den Agenda-Preis 2020 beworben
 
 
3. Filmprojekt Solidarische Landwirtschaft
 
Junge Osnabrücker Filmemacher planen ein Projekt über die Solidarische Landwirtschaft und haben zur Finanzierung des Films eine crowd-funding Aktion gestartet. Je nach Spendensumme gibt es unterschiedliche Dankeschöns - wer 300 Euro spendet, kann den Regisseur Philipp Petruch für einen Abend zum Bekochen und Bewirten für sich und maximal 15 Gäste buchen. Eine lustige Idee — müsste man nur noch wissen, wie gut Philipp kocht
 
Wer Lust hat, den Film zu unterstützen, sollte sich jedenfalls beeilen, da die Crowdfunding Aktion am 15.6. abläuft. Details unter https://www.startnext.com/de/ernte-teilen
 
 
4. Stammtisch - Der Kopf isst mit
 
Unser Stammtisch ist leider bis auf Weiteres ausgesetzt, da Hibbelers sich nicht in der Lage sehen, die notwendigen Maßnahmen durchzusetzen
Ein Stammtisch an 10 verschiedenen Tischen ist auch nicht wirklich ein Stammtisch und wir freuen uns auf andere Zeiten. 
Die Sammlung von 15 Gemüseportraits zur Reihe DER KOPF ISST MIT steht für Interessierte ab heute online: http://hibbelers.de/der-kopf-isst-mit/  - vielleicht ist ja etwas Inspirierendes dabei.
 
 
5. Der Mitglieder-Tip 
 
 
— und das Foto eurer Tomaten von Uli
 

6. Netzwerk

Am Schluss wie immer der Link zum Rundbrief aus dem Solawi-Netzwerk. Auf Seite 10 findet ihr Details zum Forschungsprojekt TRANSFORMATION DURCH GEMEINSCHAFT der Uni OS und hier den Link für die Teilnahme.

Solawische Grüße
Ulrike
 
 
Ulrike Westermann
Rechtern 6
49406 Barnstorf
 
 
 

1.Solawi-Stammtisch
2. Solawi-Termine

3. Anbaujahr geht zu Ende
4. Mäuseplage
5. Community: SolawiNeugründungen - Wohnprojekt Hollerhof - SolawiChor
6. Kultur- und andere Tips von Mitgliedern
7. Solawi-Netzwerk
 
Hallo liebe Solawist*innen, die Solawi-Hofnachrichten gibt es einmal im Monat in der Woche vor unserem Stammtisch. Wer Termine und Infos für die Mitglieder hat, kann diese bis zum ersten Freitag des Monats an mich schicken.
 
1. Solawi-Stammtisch  - immer am 2. Freitag des Monats
13. März 2020 - 19 Uhr
Hibbelers
Rechtern 6
49406 Barnstorf
 
Für Solawi-Mitglieder und solche, die es werden wollen, für Solawi- Fans oder einfach Interessierte. Eine schöne Gelegenheit zum Kennenlernen, Kontakt halten oder einfach nur zusammen essen und trinken. 
 
Gemüsethema diesmal Portulak - Postelein, da gibt es offenbar weit verbreitete fake-news zu korrigieren
 
2. Termine
Erinnerung: 4.4. 2020-Solawi-Party  ab 17 Uhr bei Hibbelers 
Geplant: 4.5.2020 - unser Stand auf dem BUEZ — falls nix dazwischen kommt (Smiley mit Atemschutzmaske)
 
3. Im Märzen der Bauer … - na ihr wisst schon….…. und rühret die Hände von frühü bis spääät...
Auf dem Hollerhof haben glücklicherweise wieder viele Hände mitgeholfen - die dicken Bohnen sind gelegt und die Rücken haben sich hoffentlich erholt. Die Frühkulturen sind vorgezogen, denn das alte Anbaujahr geht zu Ende und die neuen Mitglieder sehen gespannt ihrem ersten Ernteanteil entgegen. Zu allen die Verteilung betreffenden Fragen wird Mecky euch ein kleines "handout“ schicken und natürlich beantworten wir jederzeit gerne Rück- und Restfragen per Telefon, mail oder persönlich. Am 3. April ist es dann soweit, das ist der erste Verteil-Tag des neuen Anbaujahres, und wir hoffen, dass die Mäuse uns genügend übrig gelassen haben.
 
4. Apropos Mäuseplage... 
Die Mäuseplage des letzten Jahres setzt sich fort... - wo sollten sie auch hingegangen sein…?. Das Vlies ist nicht nur ein guter Kälteschutz für die Kulturen, sondern auch die Mäuse haben sich darunter richtig wohl gefühlt und einen extremen Schaden am Kohlrabi und dem Batavia-Salat angerichtet. Inzwischen konnte das Vlies abgenommen werden und die 20 Katzen aus der Nachbarschaft sind aufgefordert, mal richtig hinzulangen. Leider gibt es auch rund um den Hollerhof keinen wirklichen Mäusemangel, so dass man nicht weiß, ob sie der Einladung nachkommen. Deshalb bleibt nix übrig, als Fallen aufzustellen - wenn ihr zu Hause welche übrig habt, bringt die gerne mit zum Hof.
 
5. Community
    Solawi-Neugründungen
Unsere (ehemaligen) Mitglieder vom Hof Tomte aus Brockum hatten am 23.2. ihre erste Bieterrunde für eine eigene Solawi und starten mit ca 35 Mitgliedern. Wir gratulieren  und freuen uns, denn mit uns zusammen werden nun schon mehr als 140 Ernteanteile aus solidarischer Landwirtschaft vergeben. Die "Solawi in Gründung“ unserer Harpstedter Mitglieder hat einen Bauern gefunden und geht ebenfalls in die konkrete Planung. Es wäre super, wenn wir gemeinsam weiter wachsen, so dass alle Interessent*innen mit kurzen Wegen Zugang zu einer Solawi haben könnten. Schaut also gerne, in welchem Solawi-Umfeld ihr Freunde habt, die sich vielleicht anschließen möchten. Wir könnten aktuell noch 3 Ernteanteile vergeben.
   
  Hollerhof -Wohnprojekt / Solawi
Auf dem Hollerhof ist ein Wohnprojekt geplant und es gibt Überlegungen zu weiteren Einkommensmöglichkeiten für die Gemüseanbauer. Die Rahmenbedingungen zwischen dem geplanten Wohnprojekt auf dem Hollerhof und unserer bestehenden Solawi muss in nächster Zeit konkretisiert und ausgearbeitet werden. Wer Lust hat, daran mitzuarbeiten, kann sich bei Hildegard oder beim Vorstand melden.
  
   Solawi-Chor
 
 
Bild: Eva-Maria Konkel
 
"If you’re happy and you know it  Clap your hands … " - Spricht für sich, denke ich  - nächster Termin: 20.3.2020 um 19 Uhr - an der Bahn 16 (Zirkushalle)
 
 
6. Kultur- und andere Tips von Mitgliedern
 
Michael empfiehlt: Suppentopfpalaver am 16.3.2020 um 18 Uhr bei Hibbelers. Impulsvortag von Jens Tanneberg IT’S SOCIAL STUPID! ODER WARUM DIE GROßE TRANSFORMATION VON WIRTSCHAFT UND GESELLSCHAFT NICHT VORANKOMMT. Details findet ihr im angehängten pdf.

 

 
Ulrike weist AUSNAHMSWEISE !!! auf das  WORT ZUM SONNTAG hin -  zum Frauentag - mit Aufruf zum Stürmen der Parlamente und dem Fazit zur Flüchtlingspolitik „mit Verlaub, ich könnte kotzen“. 
 
Gabriele freut sich auf mehr Freizeit - nachzulesen in der Kreiszeitung
 
7. … und schließlich noch der Link zum Rundbrief aus dem Solawi-Netzwerk.
 
Einen schönen Frühlingsanfang für euch.
Mit solawischen Grüßen
Ulrike
 
 
 

 
 

WER DIESEN VERTEILER VERLASSEN MÖCHTE SCHICKE BITTE EIN LEERES ANTWORTMAIL MIT BETREFF "VERTEILER VERLASSEN"
 

hallo liebe Solawist*innen,

 
Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende trotz ausgefallener Solawi-Party - offenbar backen ja grade alle ihre Pizza selbst… - zumindest lässt die Hefeknappheit darauf schließen. Grade kann man ja viel über Kulturen lernen - wenn die Franzosen Wein angeblich hamstern, die Holländer Gras (oder ist das nur die übliche Nachrede) und wir Klopapier und Hefe… - da kommt man doch leicht ins Grübeln...
 
Am vergangenen Freitag haben unsere neuen Mitglieder zum ersten Mal Gemüse bekommen und ich hoffe, alle konnten es inzwischen identifizieren. Da wir eine hohe Vielfalt anbauen und damit auch Gemüse, die man nicht aus dem Supermarkt kennt, führt das gelegentlich zu Rätselraten. Spinat und Asiasalat habt ihr sicherlich erkannt, zum Postelein gab es Nachfragen. Deshalb habe ich euch das Gemüseblatt zu Postelein unseres - leider vorläufig letzten - Stammtisches vom 13.3. angehängt und- da es grade viele Möhren gibt- das Möhrenblatt dazu.
 
Inspirierende Eigenkreationen oder leckere Entdeckungen könnt ihr gerne anderen Mitgliedern zugänglich machen. Auf der Forumsseite https://www.solawi-hollerhof.de/images/pdf/Rezepte.pdf ist das möglich, dort könnt ihr auch schauen, was den Mitsolawist*innen so eingefallen ist.
 
Auf dem Hof gibt es grade viel zu pflanzen und zu pikieren und das "Beikraut“ kennt auch keine Corona-Pause. Im Gegensatz zur konventionellen Landwirtschaft mit ihren Saisonarbeitskräften, die jetzt nicht mehr so einfach kommen können, ist unser Setting krisenfest. Um den Kontakt der Helfer*innen untereinander gering zu halten, wurden 3 Einsatztage anstelle von 1 beschlossen, so dass weniger Freiwillige zur gleichen Zeit arbeiten. Die Freitagsgruppe hat die Stühle am Frühstückstisch ein wenig auseinander gerückt und beim Ernten wird auf Hygiene geachtet - deshalb werden auch die „Salattücher“ wieder eingesammelt und zentral gewaschen, so dass sie nicht aus vielen Haushalten kommen.
 
Ich spreche sicherlich für Alle, wenn ich hier mal ein herzliches Dankeschön an Sebastian und unsere Freitagsgruppe und alle Helfer*innen richte - 108 Ernteanteile sind eine Riesenmenge Arbeit und die aktuelle Situation macht’s nicht eben einfacher. Die neue Technik, abends aus dem offenen Fenster zu klatschen bringt ja auf dem Lande nix…
 
Daher hier stellvertretend für alle 108 :
 
Ein Rest Sozialleben wird aber unter den Aktiven aufrechterhalten, was Birte auf einem schönen Schnappschuss festgehalten hat. Wenn die Krise überstanden ist, wird die Runde unterm Walnussbaum wieder das soziale Herz der Solawi für Alle werden. Bis dahin freuen wir uns über das leckere Gemüse. 
 
Nicht freuen können wir uns über das Finanzamt, dass erneut die Gemeinnützigkeit abgelehnt hat. Aber davon demnächst mehr…, das besprechen wir morgen auf einer Vorstandsatzung - erstmalig per Videokonferenz corona- und autofrei
 
Und am Schluss noch der Link zum newsletter aus dem Netzwerk Solidarische Landwirtschaft.
 
Angehängt findet ihr ein Bild zum Freuen und Gemüseinfos zum Lesen,
bleibt gesund !
Solawische Grüße
Ulrike
 
freitags-frühstück.jpeg
 
 
 

  1. MV Erinnerung
  2. Stammtisch verlegt 
  3. Community- Fest und so
  4. Daumen drücken
  5. Veranstaltungstips 
  6. newsletter Netzwerk

 

Hallo liebe Solawist*innen,

 

Heute gibt es viel Formales in den Hofnachrichten - muss auch mal sein ...

 

1.

Unbedingt an die Mitgliederversammlung am morgigen Montag denken! — und natürlich nicht vergessen zu kommen ;)

Die Einladung mit den TOPs hat euch Jürgen am 25.1.2020 geschickt - ich hänge sie nochmal dran für diejenigen, die so eine schlechte Ablage wie ich haben

 

BITTE BEACHTEN:  der Stammtisch muss diesmal auf Samstag verlegt werden, da ich am Freitag einen wichtigen Termin in Hannover wahrnehmen möchte.

 

Solawi-Stammtisch ist also am

Samstag 15.2.2020 ab 19 Uhr

HIBBELERS 

Rechtern 6

49406 Barnstorf

 

Ich hoffe, das ist kein Problem für euch, vielleicht gibt es ja sogar Stammtischinteressierte, die am Freitag nie konnten und sich über die Verlegung freuen. Es gibt wieder was Schönes zu essen und ein neues Blatt aus der Reihe DER KOPF ISST MIT. Den Beitrag vom letzten Stammtisch - Thema Grünkohl - findet ihr ebenfalls im Anhang.

⇒ zum Grünkohl

3.

Folgenden Termin bitte vormerken: das Solawi-Frühlingsfest am 4.4.2020 !! Zur Begrüßung des Frühlings und unserer neuen Mitglieder, für die am 1. April das erste Anbaujahr beginnt, wollen wir wieder ein schönes Fest feiern - das Festkomitee ist schon im Einsatz.

 

Nicht vorenthalten wollen wir euch unseren engagierten Einsatz auf der Demo WIR HABEN ES SATT in Berlin. Mit 7 Teilnehmer*innen waren wir im Bus durchaus eine nennenswerte Gruppe und ein super Transpi hatten wir auch dabei. Dieses Mal ist es uns sogar gelungen, den Solawi-Block zu finden.

 

4.

Daumen drücken dürft ihr gerne für unsere Bewerbungen für den NordWest Award 2020 und den NachhaltigkeitsAward Nordwest, die mit je 10.000,- Euro dotiert sind. 

Ich finde, wir wären Superpreisträger 

- schau’n wir mal, wie die Juries das sehen

 

5.

Der Veranstaltungstip von Michael Röder :  It’s social stupid! Oder warum die Große Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft nicht vorankommt. Zeit: Montag, 17. Februar 2020, 18:00 Uhr, Ort: Gaststätte Hibbelers, Rechtern 6, 49406 Barnstorf - Details siehe Anhang.

SUPPENTOPF-PALAVER

 

Der Hinweis auf ein Konzert zweier Mitglieder heute im Meyer-Köster-Haus kam leider zu spät, das ist sehr schade. Die Hofnachrichten gibts in der Regel am ersten Wochenende des Monats  - bitte beim Schicken von Terminen berücksichtigen.

 

6.

Wie immer noch der Link zum Rundbrief mit interessanten Neuigkeiten aus dem Netzwerk.

 

Wir sehen uns morgen, hoffe ich...

solawische Grüße

Ulrike