Genuss und Regional - so nannte die Stadt Sulingen ihre Aktion, die sie am Sonntag, dem 30. Juni in der Innenstadt erstmals veranstaltete. Das Motto und ebenso das Konzept zu diesem Tag waren neu und beinhalteten einen Flohmarkt (ab 9.00 Uhr), eine Genussmeile (ab 11.00 Uhr), auf der Direktvermarkter und Produzenten ihre Waren anbieten konnten, eine Tourismusmeile, wo Anbieter touristischer Leistungen in und um Sulingen sich vorstellten,  und einen verkaufsoffenen Sonntag (ab 13.00 Uhr). Alle Aktionen waren dazu angetan, Besucher in die Innenstadt zu locken. Zusätzlich bot die Stadt kostenlose Stadtführungen an. Dieses Umfeld wollten wir gerne nutzen, um die Solawi im Sulinger Raum bekannt zu machen.

 

Der Stand unserer Solawi befand sich in der Genussmeile zwischen Käse-, Brot-, Erdbeer- und Kaffeevermarktern. Obgleich es dort eigentlich erst um 11. 00 Uhr losgehen sollte, lockten das schöne Wetter und der Flohmarkt bereits ab 9.00 Uhr interessierte Besucher an unseren Stand, wo wir noch mit dem Aufbauen beschäftigt waren. Unter Mithilfe des Teams von der Sulebun Kaffeemanufaktur, die ihren Stand uns gegenüber hatten und die uns auch während des Tages mit wunderbar frisch aufgebrühtem Kaffee versorgten, hatten wir den Stand dann gegen 10.00 Uhr aufgebaut und konnten uns den interessierten Besuchern zuwenden.

 

 

 

 

Unser Flyer, die neuen Rezepte und die Kostproben (Rucola-Pesto auf Ciabattabrot und Rote Beete-Aufstrich auf Dinkelbrot) fanden viele Abnehmer. Viele Besucher meinten, sie hätten schon in der Zeitung von uns gelesen, für andere war das Prinzip der solidarischen Landwirtschaft aber ganz neu und sie ließen sich die Vor- und Nachteile in ausführlichen Gesprächen gerne erklären. Auch das Landvolk nutzte die Veranstaltung, um mit großen Maschinen, einem (Spielzeug-)Treckerparcours und Diepholzer Gänsen für die Landwirtschaft zu werben. Es gab sogar den Besuch des Pressereferenten des Landvolkes an unserem Stand, der sich nach unserem Eindruck zur Resonanz auf die Veranstaltung erkundigte. Insgesamt war es ein tolles Miteinander der Teilnehmer und die Stimmung bei den Besuchern war sehr gut. Ab ca. 14.00 Uhr wurden die große Hitze und die aufkommenden Windböen (unser Pavillon hielt, dank Walters Spanngurten, Stand!) aber zu einer echten Herausforderung und auch die Besucherzahl nahm rapide ab, so dass wir gegen 16.00 Uhr die Präsentation beendeten.

 

Eine Aktion von Renate und Wilhelm Uhlenberg, Dörte und Walter Schwienhorst und Renate Kruse.